Alma hat einen interessanten Beitrag geschrieben. Sie fasst in Worte, worüber ich schon lange nachdenke. Warum bloggen wir? Und wann fängt das Modebloggen an und wo hört es auf? Was macht einen Modeblog aus?
Alma spricht von einer Seifenblasenwelt, in der die Modeblogger leben. Sie will individuell sein, ihre Gedanken aufschreiben. Ihr ging es nie um viele Klickzahlen. Mir beispielsweise auch nicht. Auch ich habe den Blog gestartet, für mich, um etwas neues anzufangen, fernab vom ganzen Mode-Blog-Hype. Und bis heute weiß ich nicht: Bin ich Blogger? Mode-Blogger? Oder einfach nur Internet-Seiten-Bekritzler?
Die liebe Alma ruft dazu auf, nachzudenken, warum wir, die Mode-Blogger oder Blogger oder Blog-Leser, sobald wir ein Kleidungsstück auf irgendwelchen Blogs entdecken sofort ins Geschäft rennen und es nachkaufen. Ist das gelebte Mode? Wenn eine einzelne Person etwas kauft und am nächsten Tag die halbe Welt damit herumrennt?
Gutes Beispiel ist hier der H&M Tüllrock aus der Kinderabteilung. Soviele Blogger aus Deutschland und anderen Ländern haben ihn. Zuerst gesehen wurde er auf vielen schwedischen Blog-Seiten. Auch ich nehme mich da nicht aus.
Doch warum kaufen wir diese Sache? Sind sie so modern? Ist das überhaupt mein Stil? Geht es ums Besitzen? Passt es überhaupt zu mir?
Und ist es überhaupt in Ordnung wenn ich mich an dem Kleidungsstil einer Lisa orientiere, die gerade mal 14 Jahre alt ist. Alma spricht genau das aus, was ich denke.
Dieses ganze Mode-Bloggen langweilt mittlerweile. Auch mich. Denn egal, wohin ich klicke (Ausnahmen bestätigen die Regel) sind es oftmals die selben Kleidungsstücke oder Nachrichten, die ich lese. Es wird meist das selbe gehypt und das selbe gekauft. Ist das denn Mode?
Ich weiß es selber nicht. Aber nicht jeder Mode-Blog ist in meinen Augen gleich ein Mode-Blog. Vielmehr vielleicht ein Trend-Blog, inspiriert von Lisa und Co. Aber Mode?
Mode ist soviel mehr als Tüllröcke und Schweden-Chic.
Was meint ihr?










